Großer Blumenberg, Wohn- und Geschäftshaus am Richard-Wagner-Platz in Leipzig, Deutschland
Der Große Blumberg ist ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus am Richard-Wagner-Platz 1, das von 1826 bis 1832 nach Plänen Albert Geutebrücks entstand. Die etwa 56 Meter lange Hauptfront hat 17 Fensterachsen, einen Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel und vier korinthische Pilaster; die Erdgeschosszone mit Quaderputz trägt restaurierte, auf elektrischen Betrieb umgestellte Schinkel-Gasleuchten. Ein zwölfachsiger Westflügel und ein schmaler viergeschossiger Fachwerkbau umschließen einen Hof.
1525 ist für das Eckhaus an der Großen Fleischergasse ein Besitzer Tiburtius Blumberg genannt, 1591 erscheint der Hausname als „Gastwirt zum Plumberg“; im 18. Jahrhundert war das Haus einer der führenden Fremdenhöfe der Messestadt. Der heutige Bau entstand von 1826 bis 1832 nach Plänen des Stadtbaudirektors Albert Geutebrück, nachdem mehrere Gebäude abgerissen worden waren. Im Zweiten Weltkrieg besonders im Westen teilzerstört, wurde er 1961 bis 1964 wiederaufgebaut und 2001 bis 2003 sowie 2014 bis 2015 erneut saniert.
Der Hausname erscheint 1591 erstmals als „Gastwirt zum Plumberg“, nach der seit 1525 dort belegten Familie Blumberg; ab 1767 hieß das Haupthaus „Zum großen Blumenberg“ zur Unterscheidung vom Kleinen Blumenberg. Im 18. Jahrhundert war es einer der führenden Fremdenhöfe der Messestadt. Heute befinden sich im Erdgeschoss ein Café und ein mexikanisches Restaurant, im Fachwerkbau im Hof eine Weinwirtschaft.
Die Hauptfront liegt an der Südseite des Richard-Wagner-Platzes, Hausnummer 1, mit einem kurzen Flügel zur Großen Fleischergasse und einem längeren Westflügel. Ein viergeschossiger Fachwerkbau bildet hinter den Hauptflügeln einen Hof. Im Erdgeschoss befinden sich ein Café und ein mexikanisches Restaurant, im Fachwerkbau im Hof eine Weinwirtschaft.
Im 18. Jahrhundert war der Große Blumenberg einer der führenden Fremdenhöfe Leipzigs; der Hausname erscheint bereits 1591 als „Gastwirt zum Plumberg“. Zur Leipziger Herbstmesse 1979 kam das Gebäude als Motiv auf einer Sonderbriefmarke heraus.
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