Reformierte Kirche, Neorenaissancekirche im Norden von Leipzig, Deutschland
Die Reformierte Kirche ist ein Kirchengebäude im Renaissancestil der Neubewertung in Leipzig mit einem 67 Meter hohen Turm, verziert mit Erkern, Baldachinen, Balustraden und Balkonen. Das Bauwerk vereint Kirchenraum und Pfarrhaus unter einem Dach und wurde mit großer handwerklicher Sorgfalt in seinen Details ausgeführt.
Das Gebäude entstand nach Plänen von Georg Weidenbach und Richard Tschammer Ende des 19. Jahrhunderts und wurde für sein innovatives Design ausgezeichnet. Nach schweren Bombenangriffen im Dezember 1943 wurde es vereinfacht wiederaufgebaut und die Restauration war erst 1969 abgeschlossen.
Die Kirche trägt einen Namen, der ihre protestantische Herkunft widerspiegelt und prägt das Erscheinungsbild der Nachbarschaft mit ihrer markanten Silhouette. Besucher bemerken heute, wie das Gebäude den öffentlichen Raum mit seiner Präsenz belebt und sich in das Stadtbild einfügt.
Das Gebäude ist leicht erreichbar und liegt im nördlichen Stadtteil, ideal für einen Besuch während einer Stadtrundfahrt oder eines Spaziergangs. Im Inneren finden regelmäßig Konzerte an der Jehmlich-Orgel sowie Gottesdienste statt, die Besuchern Einblick in das religiöse und musikalische Leben geben.
Die Wiepertürme des Kirchturms spielte eine geheime Rolle während der friedlichen Demonstrationen von 1989, als von dort aus ungeheuer wichtige Dokumentationen gefilmt wurden. Diese Aufnahmen trugen später zur Geschichtsschreibung der Ereignisse bei, die schließlich zur Wiedervereinigung führten.
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