Rothesteinhöhle, Archäologische Höhle in Holzminden, Deutschland.
Die Rothesteinhöhle ist eine Höhle in einem Kalksteingebirge mit einem engen Felsspalteneingang, der zu einem längeren Gang mit mehreren erweiterten Kammern führt. Der Innenraum bietet verschiedene Nischen und Abschnitte, die unterschiedliche Tiefenbereiche und natürliche Formationen zeigen.
Ausgrabungen im Jahr 1883 brachten Schichten mit Keramik und Knochen aus der Bronzezeit ans Licht. Die Funde deuten darauf hin, dass die Höhle über einen längeren Zeitraum von verschiedenen Gruppen genutzt wurde.
Die Höhle zeigt Spuren von rituellen Handlungen, die man durch Funde wie Knochen und Keramik erkennen kann. Besucher können heute noch nachvollziehen, wie Menschen hier vor Jahrtausenden zusammenkamen und welche Gegenstände für sie wichtig waren.
Der Besuch erfordert Trittsicherheit, da der Felsspalteneingang eng ist und der Boden uneben sein kann. Die Höhle ist in den Wintermonaten geschlossen, um der Fledermaus-Population während ihrer Winterruhe nicht zu stören.
Der 1954 entdeckte von-Hase-Gang enthielt Bronzedolche und Knochenwerkzeuge, die zeigen, wie raffiniert die frühen Bewohner Werkzeuge herstellten. Diese Werkzeuge geben einen seltenen Einblick in die handwerklichen Fähigkeiten dieser Zeit.
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