Salzmannbau, Industriedenkmal in Bilk, Deutschland
Das Salzmannbau ist ein Industriegebäude in Düsseldorf-Bilk mit einer charakteristischen Fassade aus hellfarbigen glasierten Kacheln auf einem Stahlskelettrahmen. Die Struktur besteht aus einem zentralen Längsbau mit seitlich angegliederten Flügeln und wird heute als Wohn- und Arbeitsgebäude mit 106 Mieteinheiten genutzt.
Das Gebäude wurde zwischen 1904 und 1906 von den Architekten Heinrich Salzmann und Ganzlin als Zentrale des Papierherstellers Jagenberg Works errichtet. Nach dem Ende der Papierproduktion 1984 wurde das Gebäude umgenutzt und beherbergt seitdem Wohnungen, Studios und kulturelle Einrichtungen.
Das Gebäude beherbergt Künstlerateliers und Ausstellungsräume, die das Kulturamt Düsseldorf nutzt und regelmäßig öffentliche Werkschau-Veranstaltungen anbietet. Besucher können hier die lokale Kunstszene unmittelbar erleben und mit Künstlern in ihren Studios in Kontakt kommen.
Das Gebäude befindet sich an der Himmelgeister Strasse 107h und ist von außen einsehbar, wobei die öffentlichen Veranstaltungen in den Ateliers und Ausstellungsbereichen besucht werden können. Es empfiehlt sich, während der Öffnungszeiten der Kunstveranstaltungen zu kommen, um die Studios und Gemeinschaftsbereiche zu erkunden.
Das Gebäude verbindet seine ursprüngliche industrielle Architektur mit modernen Nutzungen wie einem Jazz-Club und einer Café-Bar im Erdgeschoss. Diese Mischung aus kulturellen Räumen, Wohnungen und Künstlerateliers macht es zu einem lebendigen Treffpunkt, der Geschichte und zeitgenössisches Leben zusammenbringt.
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