Römische Straßenstation, archäologische Stätte in Deutschland
Die Römische Straßenstation in Friesenheim ist eine archäologische Stätte in Baden-Württemberg, die die Überreste einer antiken Raststation zeigt. An diesem Ort sind Fundamentteile von Gebäuden, Brunnen, Pflastersteinen und ein Tempel aus Stein zu sehen.
Die Station wurde vom zweiten Jahrhundert bis zum dritten Jahrhundert nach Christus als Rastplatz an der Römerstraße von Basel nach Heidelberg genutzt. Die archäologischen Ausgrabungen zwischen 1973 und 1977 brachten Keramik, Werkzeuge und sogar eine Silbermünze zum Vorschein, die Aufschluss über das tägliche Leben gaben.
Der Ort war ein wichtiger Treffpunkt für Reisende auf der Handelsroute zwischen Basel und Mainz. Die Göttin Diana wurde hier verehrt, möglicherweise in einer Verbindung zwischen keltischen und römischen Glaubensvorstellungen, was die kulturelle Vermischung dieser Zeit widerspiegelt.
Das Gelände ist frei zugänglich und kostet keinen Eintritt, mit Informationstafeln, die die Geschichte erklären. Besucher können jederzeit umhergehen und die Ruinen im Freien besichtigen, ohne besondere Bedingungen beachten zu müssen.
Der Ort wurde 1970 zufällig entdeckt, als Beobachter von einem Zug aus römische Ziegel in einem Acker erblickten. Diese unerwartete Entdeckung führte zu systematischen Ausgrabungen, die versteckte Geschichte an die Oberfläche brachten.
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