Ring-Café, Kulturdenkmal Café am Roßplatz, Deutschland
Das Ring-Café ist ein Kulturdenkmalbau an der Roßplatz, dessen Obergeschoss neun Skulpturen trägt und das Gebäude mit halbkreisförmigen Fenstern sowie Treppen aus grauem Naturstein prägt. Der Bau erstreckt sich über zwei deutlich unterschiedliche Ebenen und kann heute bis zu 250 Gäste in verschiedenen Räumen aufnehmen.
Das Gebäude wurde zwischen 1953 und 1956 unter der Leitung des Architekten Rudolf Rohrer erbaut und öffnete 1956 als größte Kaffeestätte der DDR. Seine Entstehung fiel in eine Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg, als solche modernen Versammlungsorte wichtig für das städtische Leben waren.
Das Café war über Jahrzehnte ein Ort für Modenschauen, Tanzveranstaltungen und Musikaufführungen, die Menschen aus der Stadt anzogen. Die Räume spiegeln diese lebendige Vergangenheit wider und zeigen, wie wichtig dieser Ort für das gesellschaftliche Leben war.
Der Ort lässt sich leicht vom Roßplatz aus erreichen und verfügt über mehrere Räume, die sich flexibel für verschiedene Veranstaltungen nutzen lassen, mit direktem Zugang zu Terrassen im Freien. Besucher sollten genug Zeit einplanen, um die verschiedenen Ebenen und Räume zu erkunden.
Drei Wasserbrunnen schmücken den vorderen Bereich des Gebäudes, die in den späten 1960er Jahren installiert und 2012 grundlegend erneuert wurden. Diese oft übersehenen Brunnen zeigen, wie der Ort ursprünglich als lebendiger sozialer Treffpunkt mit durchdachten Gestaltungsdetails geplant war.
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