Bowlingtreff, Sportanlage am Wilhelm-Leuschner-Platz, Leipzig, Deutschland
Der Bowlingtreff Leipzig ist ein markantes Gebäude in Leipzig mit einem länglichen achteckigen Eingangsbereich aus Cottaer Sandstein und Oberlichtfenstern, die früher die Bowlingbahnen im Inneren beleuchteten. Das mehrstöckige Gebäude wird derzeit grundlegend umgebaut, um künftig das Naturkundemuseum Leipzig aufzunehmen.
Das Gebäude wurde 1925 als elektrische Transformatorenstation errichtet und versorgte die Umgebung jahrzehntelang mit Strom. Zwischen 1985 und 1987 wurde es zu einem Bowling-Freizeitzentrum umgebaut.
Der Bowlingtreff Leipzig war in der DDR-Zeit ein beliebter Treffpunkt, an dem die Leute gemeinsam Bowling spielten und ihre Freizeit verbrachten. In einer Zeit, in der Freizeitangebote rar waren, war dieser Ort für viele Leipziger ein fester Teil des Alltags.
Das Gebäude ist wegen der laufenden Umbauarbeiten für Besucher derzeit nicht zugänglich. Es lohnt sich, die Arbeiten im Blick zu behalten, da das Gebäude nach der Fertigstellung als Naturkundemuseum öffnen soll.
Rund 40.000 Stunden Freiwilligenarbeit wurden 1986 von Leipziger Bürgern geleistet, um den Umbau des Gebäudes zu ermöglichen. Dieser kollektive Einsatz war selbst für die DDR-Zeit außergewöhnlich und machte das Projekt zu einem der seltenen Beispiele für bürgerschaftliches Engagement in der Region.
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