Ringwall Eisenköpfe, Keltische Befestigung in Hommertshausen, Deutschland.
Das Ringwall Eisenköpfe ist eine keltische Befestigungsanlage in Hommertshausen, die sich über mehrere Hektar erstreckt und eine ovale Grundform hat. Das System zeigt sowohl aufgeschüttete Wälle als auch natürliche Geländekanten, die als Verteidigungselemente genutzt wurden.
Die Befestigung entstand in der Eisenzeit und wurde von Kelten gegründet, wobei archäologische Funde ihre Bewohnung in den Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung belegen. Ausgrabungen Anfang des 21. Jahrhunderts zeigten, dass die Anlage Naturformationen geschickt zur Verteidigung einsetzte.
Der Ort war einst ein Zentrum für Metallverarbeitung, wo Kelten Bronze und Eisen bearbeiteten. Die Spuren dieser handwerklichen Tätigkeit sind bis heute im Boden sichtbar und prägen das Verständnis für die keltische Lebensweise.
Der Ort ist über Wanderwege mit Informationstafeln erschlossen, auf denen Besucher mehr uber die keltische Periode lernen können. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelande uneben und in Teilen dicht bewachsen ist.
Der Name Eisenköpfe deutet auf die intensive Metallverarbeitung hin, und tatsächlich fanden Archäologen reichlich Metallschlacke und Spuren von Gussarbeit in der Erde. Diese Überreste zeigen, dass das Handwerk hier zentral für die Wirtschaft war.
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