Schloss Börln, Kulturdenkmal in Dahlen, Deutschland
Schloss Börln ist ein zweigeschossiges Barockschloss mit neun Achsen und Mansarddach, das auf den Überresten einer mittelalterlichen Wasserburg errichtet wurde. Das Gelände beherbergt mehrere Nebengebäude wie zwei Kavaliershäuser, einen hölzernen Pavillon, ein Brunnenhaus und ein Heizhaus sowie eine Kirche und das Reste einer ehemaligen Orangerie.
Der Bau des Schlosses fand zwischen 1617 und 1620 unter der Leitung von Johann Georg I., Kurfürst von Sachsen, statt und ersetzte eine frühere Wasserburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude als Kinderheim genutzt und später bis 2000 als Pflegeheim betrieben.
Der Name des Schlosses stammt aus einer mittelalterlichen Bezeichnung für die Gegend, und das Gelände zeigt eine Mischung aus Barock und älteren Elementen. Man sieht noch immer die verschiedenen Nebengebäude wie kleine Häuser und Pavillons, die das alltägliche Leben früherer Zeiten widerspiegeln.
Das Gelände ist frei zugänglich und lädt zu Spaziergängen zwischen den verschiedenen Gebäuden und rund um den Teich ein. Es ist hilfreich, genug Zeit einzuplanen, um alle Nebengebäude und den Park gründlich zu erkunden.
Der Schlosspark enthält einen Teich namens Hainteich, der von einem kleinen Bach gespeist wird, der in Bortewitz entspringt. Dieses Wasser- und Waldsystem prägt bis heute das Landschaftsbild und zeigt die historische Planung der Anlage.
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