Schloss Caputh, Barockschloss und Museum in Schwielowsee, Deutschland.
Schloss Caputh ist ein Barockgebäude direkt am Fluss Havel, das mit aufwändigen Deckenmalereien, kunstvollen Stuckarbeiten und holländischen Fliesendekorationen ausgestattet ist. Die Räume zeigen einen Reichtum an handwerklichen Details, die das Leben am Hof des 17. Jahrhunderts widerspiegeln.
Das Schloss wurde 1662 von Philipp de Chiese für Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg erbaut und sollte ein sommerliches Rückzugsort sein. Nach Friedrich Wilhelms Tod ging das Gebäude in den Besitz seiner zweiten Ehefrau Prinzessin Dorothea Sophie über.
Der Name des Schlosses verweist auf seine Lage an einer Engstelle des Flusses, wo man früher übersetzen musste. Besucher erkennen diese geografische Bedeutung heute noch in der Wasserseite des Gebäudes wieder, die den Fluss dominiert.
Das Schloss kann man von April bis Oktober täglich außer montags besuchen, während die Wintersaison von November bis März nur auf Wochenenden beschränkt ist. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände einstellen und feste Schuhe mitbringen, da die Route zum Eingang über ältere Wege führt.
Der Sommererspeisesaal beherbergt etwa 7.500 holländische Fayencefliesen, eine der größten Sammlungen von Delftware in einem deutschen Palast. Die blauen und weißen Fliesen mit ihren traditionellen Mustern bedecken praktisch alle Wände des Raumes und schaffen eine faszinierende visuelle Erfahrung.
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