Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld, Schmalspurbahn in Sachsen, Deutschland.
Die Wilkau-Haßlau-Carlsfeld-Bahn ist eine Schmalspurbahn in Sachsen, die das Erzgebirge durchquerte und mit Gleisen von 750 Millimetern Spurweite gebaut wurde. Die Strecke bewältigte steile Anstiege und verband mehrere Industriegebiete miteinander.
Der Bau begann 1880 und die Strecke nahm 1881 den Betrieb auf, um die schnell wachsenden Fabriken in der Region zu verbinden. Die Bahn war ein Zeichen der rasanten industriellen Entwicklung in Sachsen während dieser Zeit.
Die Eisenbahn war eng mit der Entwicklung der Textil- und Bergbauindustrie in der Region verbunden. Besucher können heute noch sehen, wie dieser Transport die wirtschaftliche Aktivität der Dörfer prägte und die Menschen miteinander verband.
Heute können Besucher ein vier Kilometer langes Streckenabschnitt in der Nähe von Schönheide nutzen, das von Eisenbahnverbänden betrieben wird. Die Stationen in Schönheide Süd und Carlsfeld sind teilweise wieder hergerichtet und zugänglich.
Diese Bahn war die erste Schmalspurbahn in Sachsen und gilt als eine der steilsten ihrer Zeit. Ihre Konstruktion war ein technisches Meisterwerk, das Bergbauer und Ingenieure mit innovativen Lösungen für extreme Steigungen zwang.
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