Schellenberg, Berggipfel in der Fränkischen Alb, Deutschland
Der Schellenberg ist eine Bergkuppe in der Fränkischen Alb mit einer Höhe von knapp 495 Metern und bietet freiliegende Kalksteinformationen. Von hier aus reicht der Blick über die bayerische Landschaft, geprägt von Wäldern und sanften Hügeln.
Der Berg zeigt archäologische Spuren neolithischer Siedlungen, die etwa 7.000 Jahre alt sind und auf einem Plateau entdeckt wurden. Diese frühen Funde deuten darauf hin, dass die Gegend schon sehr lange von Menschen genutzt wurde.
Das Gipfelkreuz wurde 1964 von Einheimischen errichtet und erinnert an Soldaten beider Weltkriege. Es prägt das Erscheinungsbild des Bergs und verbindet lokale Geschichte mit religiösen Traditionen der Region.
Mehrere markierte Wege führen zum Gipfel, wobei der Keltensteig einen direkten aber steilen Aufstieg durch natürliche Steinformationen bietet. Die beste Zeit zum Wandern ist in den wärmeren Monaten, wenn die Bedingungen stabiler sind.
Während der Napoleonischen Kriege errichteten französische Streitkräfte 1801 einen etwa 33 Meter hohen Holzturm zur militärischen Kartografierung. Dieser strategische Vermessungspunkt zeigt die militärische Bedeutung des Standorts in dieser Zeit.
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