Schloss Gutenbrunn, Schloss und Baudenkmal in Homburg, Deutschland
Schloss Gutenbrunn ist ein Schlossgebäude mit rechteckigem Grundriss und Pavillondächern auf dem Hauptgebäude, das von Wassergräben umgeben ist. Das Anwesen bewahrt die westlichen und östlichen Seitenflügel und liegt in einem Seitental der Blies unweit der Landstraße 111.
Der Schlossneubau entstand zwischen 1728 und 1730 als Residenz eines Herzogs für seine Frau, wobei ein französischer Architekt die Planung übernahm. Die Anlage erlebte eine bedeutende Nutzungsveränderung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als darin eine bekannte Manufaktur tätig war.
Die Walpurgis-Kapelle im Schlossgelände zeigt eine ungewöhnliche längliche Achteckform und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von einem schwedischen Architekten entworfen. Das Gebäude spiegelt einen besonderen Geschmack der damaligen Schlossherrin wider und bildet heute einen eigenständigen Anziehungspunkt auf dem Gelände.
Das Schloss liegt in einem ruhigen Seitental der Blies und ist von der Landstraße 111 aus leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass die Umgebung eher ländlich geprägt ist und fußläufig zu erkunden funktioniert.
Zwischen 1765 und 1767 befand sich auf dem Schlossgelände eine Porzellanmanufaktur, deren Erzeugnisse mit den Initialen des Landes gestempelt waren. Diese Manufaktur verließ später die Gegend und setzte ihre Arbeit an einem anderen Ort fort.
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