Schloss Holdereggen, Schloss in Lindau, Deutschland
Schloss Holdereggen ist ein Schloss in Lindau-Äschach mit roten Sandsteinwänden, zwei Türmen, Erkerfenstern und einer Terrasse mit Außentreppe im Stil der Neorenaissance mit englisch-normannischen Einflüssen. Der architektonische Stil vereint klassische Elemente mit regionalen Besonderheiten zu einem beeindruckenden Ensemble.
Das Land wurde erstmals 1497 als Holderegk erwähnt, doch das heutige Schloss entstand erst zwischen 1887 und 1890. Unternehmer Hermann Näher beauftragte Architekt Georg von Hauberrisser mit dem Bau des Gebäudes.
Das Schloss dient seit 1951 als Musikschule und prägt damit das kulturelle Leben der Gemeinde. Im Gebäude finden regelmäßig musikalische Aktivitäten statt, die das Angebot für Bewohner und Besucher bereichern.
Der Schlosspark steht der Öffentlichkeit offen und lädt zu einem Spaziergang ein, obwohl das Gebäude selbst für Musik-Unterricht genutzt wird. Die Lage in der Holdereggenstraße 238 im Stadtteil Lindau-Äschach ist mit dem Auto gut erreichbar.
Die roten Sandsteinblöcke stammen aus einem spezifischen Steinbruch bei Landstuhl und verleihen dem Gebäude sein charakteristisches Aussehen. Diese Wahl des Materials war bewusst und trägt bis heute zur unverwechselbaren Erscheinung des Schlosses bei.
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