Lindau, Hafenstadt am Bodensee, Deutschland
Lindau ist eine Kreisstadt im bayerischen Teil des Bodenseeufers, deren Altstadt auf einer Insel liegt und durch zwei Verbindungswege mit dem Festland verbunden ist. Der Hafen mit seinen beiden Wahrzeichen, dem Leuchtturm und dem Bayerischen Löwen, bildet den östlichen Abschluss der Insel und öffnet den Blick auf das Wasser und die Alpenkette dahinter.
Der Ort wurde im 9. Jahrhundert als Kloster gegründet und erlangte später stadtähnliche Rechte innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Nach Jahrhunderten der Selbstverwaltung kam das Gebiet Anfang des 19. Jahrhunderts zum Königreich Bayern und entwickelte sich zu einem regionalen Verwaltungszentrum.
Der historische Ortskern auf der Insel zeigt schmale Gassen mit Bürgerhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten, in denen heute Geschäfte und Gasthäuser das alltägliche Leben prägen. An warmen Tagen versammeln sich Einheimische an der Uferpromenade, während kleine Boote am Hafen festmachen und die Häuserfassaden ihr Spiegelbild im See zeigen.
Die Inselaltstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da Gassen und Plätze für den motorisierten Verkehr weitgehend gesperrt sind. Vom Festland aus führen ein Damm und eine Brücke auf die Insel, wobei Parkplätze vor dem Zugang zur Fußgängerzone liegen.
Die Hafeneinfahrt wird von einem steinernen Löwen bewacht, der als größte bayrische Löwenstatue gilt und vom Ufer aus in die Weite des Sees blickt. Besucher können bis zur Spitze des benachbarten Leuchtturms hinaufsteigen und von dort die Insel, das Wasser und die Alpen in einem einzigen Rundblick überblicken.
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