Villa Leuchtenberg, Villa am Bodensee in Lindau, Deutschland.
Villa Leuchtenberg ist ein Gebaude am Ufer des Bodensees in Lindau mit einem dreieinhalb Geschosse hohem Hauptgebaude und zwei zweigeschossigen Seitenflugeln mit kleinen Turmen an den Ecken. Die umfangreiche Renovierung zwischen 2005 und 2008 hat das historische Gebaude vollstandig modernisiert.
Das Gebaude entstand zwischen 1853 und 1855, als die ursprungliche Zollstation zur Sommerresidenz fur Theodelinde de Beauharnais, die Tochter von Napoleons Stiefsohn, umgebaut wurde. Diese Umwandlung machte es zu einem wichtigen Wohngebaude fur Prominente der damaligen Zeit.
Im Inneren sieht man Wandmalereien im pompejanischen Stil, während die Außenseite klassische, neogotische und orientalische Elemente im sogenannten Maximilianstil vereint. Diese Mischung aus verschiedenen architektonischen Einflüssen prägt das Aussehen des Gebäudes bis heute.
Das Gebaude ist heute in Wohn- und Buroraume unterteilt und befindet sich auf einem Grundstuck direkt am Seeufer, das zu Fussgangerzonenzahlt. Der beste Weg, um die villa zu sehen, ist ein Spaziergang entlang der Wasserkante in Lindau.
Wilhelm Schindler versorgte das Gebaude mit Elektrizitat aus seiner Fabrik jenseits der Grenze und machte es zum ersten elektrifizierten Gebaude im sudlichen Deutschland. Diese technische Innovation geschah lange bevor Elektrizitat in dieser Region ublich wurde.
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