Simultanhalle, Ausstellungshalle in Volkhoven/Weiler, Deutschland
Die Simultanhalle ist ein quaderförmiges Gebäude in Köln-Volkhoven mit charakteristischem Sägezahndach und speziellen Beleuchtungssystemen für Kunstausstellungen. Der Innenraum ist seit 2018 wegen Bauschäden geschlossen, während Ausstellungen und Aufführungen nun im Außenbereich stattfinden.
Das Gebäude entstand 1979 nach einem Plan von Busmann und Haberer als Testmodell für den Bau des Museum Ludwig im Zentrum Kölns. Dieses Projekt prägte die Architekturgeschichte der Stadt durch seine innovative Gestaltung und diente später als Kunsthalle.
Das Gebäude wurde zu einem Zentrum für zeitgenössische Kunst, das seit Anfang der 1980er Jahre Künstler aus der Region und international beherbergt. Der Ort prägt das künstlerische Leben in dieser Gegend durch regelmäßige Ausstellungen und Performances.
Das Gelände ist einfach zu Fuß erreichbar und bietet ganzjährig Zugang zu den Außenbereichen für Besucher. Wer die aktuellen Veranstaltungen kennenlernen möchte, sollte sich vorher informieren, da die Innenräume nicht begehbar sind.
Studierende der Düsseldorfer Kunsthochschule entwickelten 2022 Konzepte zur ökologischen Sicherung des gefährdeten Gebäudes. Ihre Arbeit zeigt, wie zeitgenössisches Denken dazu beitragen kann, ein architektonisches Erbe zu bewahren.
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