St. Maria Rosenkranz, Neuromanische Kirche in Wersten, Deutschland
St. Maria Rosenkranz ist eine Kirche mit drei Schiffen in Wersten, die Romanische Formensprache mit runden Bögen und einen Querschiff zeigt. Das Gebäude hat eine runde Apsis und einen Turm, der in das Eingangsportal integriert ist und durch Doppelfenster geprägt wird.
Der Bau begann 1907 unter dem Architekten Wilhelm Sültenfuß und wurde 1910 von Weihbischof Dr. Jos. Müller eingeweiht. Im April 1944 beschädigte eine Bombenexplosion das Gebäude schwer, das dann bis 1957 unter der Leitung von Hans Schwippert wiederaufgebaut wurde.
Die Kirche dient heute einer Gemeinde von Vietnamesen, die hier in ihrer Sprache Gottesdienste feiern und ihre religiösen Traditionen pflegen. Dieser Ort ist für diese Gemeinschaft ein Treffpunkt, wo sie gemeinsam ihre Gläubigkeit leben und kulturelle Wurzeln bewahren.
Das Gebäude ist öffentlich zugänglich und verfügt über eine Bibliothek mit Öffnungszeiten am Sonntag und Mittwoch, wo Besucher religiöse Literatur und Bildungsmaterialien finden. Die Kirche ist leicht erreichbar und bietet regelmäßig Gottesdienste an, die in mehreren Sprachen gehalten werden.
Die Kirche wurde während des Zweiten Weltkriegs durch einen Bombenanschlag im Jahr 1944 fast zerstört, aber der Wiederaufbau nach dem Krieg gab ihr eine zweite Chance. Die Renovierung durch einen bedeutenden Architekten machte sie zu einem Beispiel für Widerstandsfähigkeit und Neubeginn in der Stadt.
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