Kuppelgewächshaus, Geodätisches Gewächshaus in Düsseldorf, Deutschland.
Das Kuppelgewächshaus ist eine Struktur mit einer Spannweite von 36 Metern und besteht aus dreieckigen Acrylglaspaneelen, die von einem äußeren Metallrahmen getragen werden. Das Dach wird durch ein Netzwerk von Metallstreben gestützt, die auch automatisierte Fenster zur Belüftung enthalten.
Das Gewächshaus wurde 1974-1975 nach Entwürfen von Georg Lippsmeier und Partner in Zusammenarbeit mit Karl Krass errichtet. Die geodätische Kuppelform war eine innovative architektonische Lösung dieser Zeit für die Schaffung großflächiger freier Räume.
Die Struktur befindet sich im Botanischen Garten der Heinrich-Heine-Universität und dient Besuchern als Ort zum Lernen über vielfältige Pflanzenarten. Besucher können hier sehen, wie Forscher tropische und exotische Gewächse in einer kontrollierten Umgebung pflegen und studieren.
Das Innere kann warm und feucht sein, besonders wenn die Pflanzen gegossen werden oder tropische Bedingungen herrschen. Es ist ratsam, leichte Kleidung zu tragen und sich Zeit zum Erkunden der verschiedenen Pflanzenzonen zu nehmen.
Die nach außen gewölbten Acrylpaneele bieten den Pflanzen im Inneren tagsüber konstante Sonneneinstrahlung aus unterschiedlichen Winkeln. Diese besondere Geometrie ermöglicht es, dass selbst in den tieferen Bereichen des Gewächshauses ausreichend Licht ankommt.
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