St. Marien am Behnitz, Neugotische Kirche in Spandau, Deutschland.
St. Marien am Behnitz ist eine Kirche im Stil der Neugotik in Spandau, die mit hellem terrakottafarbenem Ziegelstein gebaut wurde und vier kleine Türme aufweist. Der Innenraum teilt sich in ein hohes zentrales Mittelschiff und zwei niedrigere Seitenschiffe, die zusammen eine harmonische Raumkomposition schaffen.
Die Grundsteinlegung fand 1847 innerhalb der Berliner Stadtmauern statt und machte sie zur zweiten ältesten katholischen Kirche Berlins nach der St. Hedwig-Kathedrale. Die Kirche wurde zwischen 2002 und 2003 vollständig restauriert und konserviert damit dieses bedeutende Baudenkmal für nachfolgende Generationen.
Der Kirchenraum bewahrt die Gräber zweier Märtyrer aus dem 19. Jahrhundert und dient heute als Ort für Konzerte und literarische Veranstaltungen. Besucher erleben das Gebäude nicht nur als Andachtsort, sondern auch als lebendigen Kulturraum, der verschiedene künstlerische Formen aufnimmt.
Das Gebäude ist gut zu Fuß erreichbar und der Innenraum kann während regelmäßiger Öffnungszeiten besichtigt werden. Besucher sollten bedenken, dass gelegentlich Veranstaltungen oder Gottesdienste stattfinden, die den Zutritt beeinflussen können.
Das Gebäude verdankt seine markanten vier Türme einem direkten Wunsch des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., der das Design selbst genehmigen musste. Diese königliche Einmischung zeigt die hohe Bedeutung, die dieser Kirchenbau in der preußischen Hauptstadt hatte.
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