St. Mariä Heimsuchung, Katholische Kirche in Rhöndorf, Deutschland
St. Mariä Heimsuchung ist eine katholische Kirche in Rhöndorf mit Neoromanik-Architektur und einem hohen Turm, der 1928 fertiggestellt wurde. Das Gebäude beherbergt eine Klais-Orgel von 1968 mit 1160 Pfeifen, die auf zwei Manuale und Pedale verteilt sind.
Der Bau der Kirche begann 1903 unter dem Architekten Franz Statz, um die wachsende katholische Bevölkerung von Rhöndorf zu bedienen. Die Gemeinde war damals von der Pfarrei Honnef getrennt und benötigte ein eigenes Gotteshaus.
Die Kirche zeigt Buntglasfenster von Eduard Horst aus dem Jahr 1956, die biblische Szenen darstellen. Diese Fenster prägen das Innere und schaffen farbige Lichtmuster, wenn Sonnenlicht durch sie fällt.
Die Kirche ist an Frankenweg 125 gelegen und leicht zu finden, der Turm ist von weitem sichtbar. Besucher können die Orgel bei Konzerten erleben, und das Innere ist normalerweise offen für ruhige Erkundungen.
Ein Steingrabbild an der Nordseite erinnert an Heinrich von Drachenfels, den letzten Burggrafen von Drachenfels, der 1530 starb. Dieses Denkmal verbindet die Kirche mit der mittelalterlichen Geschichte der Region.
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