Steinerne Jungfrau, Vorgeschichtlicher Menhir in Dölau, Halle, Deutschland.
Die Steinerne Jungfrau ist ein prähistorischer Monolith aus tertiärem Quarzit, der sich in Dölau bei Halle erhebt und eine charakteristische C-förmige Querschnittsform aufweist. Die Oberfläche des Steins zeigt tiefe Risse und Spalten, die dem Material über Jahrtausende hinweg eingeprägt wurden.
Das Monolith stammt aus prähistorischen Zeiten und wurde über Jahrhunderte von Menschen verehrt und verändert. Im Mittelalter trieben Besucher Eisennägel in den Stein ein, eine Praxis, deren Spuren noch heute sichtbar sind.
Die Steinerne Jungfrau ist eng mit einer lokalen Sage verbunden, in der eine Riesin wegen ihrer Verschwendung von Brot in Stein verwandelt wurde. Diese Geschichte prägt bis heute das Verständnis der Menschen für diesen Ort und zeigt, wie alte Überlieferungen an Denkmäler gebunden sind.
Der Ort ist über die Neuragoczystrasse erreichbar und liegt in der Nähe von Schrebergärten, wo Parkplätze in unmittelbarer Nähe vorhanden sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände rau und uneben sein kann.
Das Monument ist einer der höchsten Menhire in Mitteleuropa und steht mit etwa 5,5 Metern Höhe gleich nach dem Gollenstein im deutschen Saarland. Diese Größe macht es zu einem bemerkenswerten Beispiel prähistorischer Steinbearbeitung in der Region.
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