Synagoge Minden, Synagoge in Minden, Deutschland
Die Synagoge Minden ist ein Gebethaus der jüdischen Gemeinde mit einem rechteckigen Grundriss und Satteldach, das sowohl religiöse als auch Gemeinderaume enthalt. Im Inneren befinden sich der Toraschrank, die Thorarollen und liturgische Objekte, die für jüdische Gottesdienste notwendig sind.
Das Original aus dem Jahr 1865 wurde 1938 während eines Pogroms zerstört, was zum Wiederaufbau eines neuen Gebaudes führte. Das gegenwärtige Bauwerk wurde 1958 fertiggestellt und markiert einen Neuanfang für die Gemeinde nach dem Krieg.
Der Eingangsbereich dient als Gedenkstätte für die Verfolgung während des Nationalsozialismus und zeigt Dokumente zur jüdischen Geschichte der Stadt. Besucher finden hier Informationen über die Gemeinde und ihre Bedeutung für Mindens Vergangenheit.
Der Besuch ist am besten zu Gottesdienstzeiten möglich, wenn die Gemeinde zusammenkommt und das Gebäude vollständig genutzt wird. Besucher sollten vorher Kontakt mit der Gemeinde aufnehmen, um Zugang zu erhalten und die religiösen Praktiken zu respektieren.
Minden war eine der ersten deutschen Städte, die bereits 1958 eine neue Synagoge einweihte und damit ein Zeichen der Hoffnung setzte. Der Architekt Karl Gerle aus Recklinghausen entwarf das Gebäude als Symbol für den Wiederaufbau und die Kontinuität der jüdischen Gemeinschaft.
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