Transportbehälterlager Gorleben, Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Niedersachsen, Deutschland.
Das Brennelemente-Zwischenlager Gorleben (BZG), früher Transportbehälterlager Gorleben, ist ein zentrales Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente und verglaste hochradioaktive Abfälle etwa 2 km südlich von Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Kernstück ist eine 182 m lange, 38 m breite und 20 m hohe Lagerhalle mit 0,5 m dicken Stahlbetonwänden, in der die Behälter stehend durch natürliche Luftkonvektion gekühlt und permanent an ein Dichtheitsüberwachungssystem angeschlossen sind. Auf dem Gelände liegen zudem das Abfall-Zwischenlager Gorleben für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und die Pilot-Konditionierungsanlage.
Das Brennelemente-Zwischenlager wurde 1983 nach knapp zweijähriger Bauzeit fertiggestellt, auf Grundlage einer ersten Genehmigung für 1.500 tsm abgebrannter Brennelemente. Bei Protesten im September 1982 verursachten Wasserwerfer bei sitzenden Demonstranten Rippenbrüche und Nierenverletzungen; Klagen gingen bis zum Bundesverfassungsgericht. Die ersten Einlagerungen fanden 1995 statt; im Juni 1995 wurde die Genehmigung auf 3.800 tsm auf 420 Stellplätzen erweitert, 1996 kamen die ersten Glaskokillen aus französischer Wiederaufarbeitung an. Die Genehmigung ist bis zum 31. Dezember 2034 befristet; am 29. Juni 2026 beantragte die Betreiberin BGZ eine um 20 Jahre verlängerte Zwischenlagerung.
Der Name Gorleben wurde zum Synonym für den deutschen Atomkonflikt: Die ersten großen Proteste begleiteten den Bau um 1982, als Wasserwerfer des Typs WaWe 6 bei sitzenden Demonstranten Rippenbrüche, Rückenprellungen und Nierenverletzungen verursachten und Klagen bis vor das Bundesverfassungsgericht gingen. Der Ort ist bis heute ein Treffpunkt der Anti-Atom-Bewegung.
Die Lagerhalle liegt etwa 2 km südlich des Ortes Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg; das Gelände ist umzäunt und für Besucher geschlossen. Zur Orientierung dient der Ort Gorleben, in dem der NLWKN zudem ein Messhaus für die natürliche Untergrundstrahlung betreibt. Die Halle ist 182 m lang, 38 m breit und 20 m hoch.
Die Lagerhalle ist 182 m lang, 38 m breit und 20 m hoch; ihre Wände aus 0,5 m dickem Stahlbeton und das Betonplattendach schirmen zusätzlich ab. Die Behälter werden durch natürliche Luftkonvektion gekühlt und sind dauerhaft an ein elektronisches Dichtheitsüberwachungssystem angeschlossen. Die Genehmigung läuft bis zum 31. Dezember 2034; am 29. Juni 2026 beantragte die BGZ eine um 20 Jahre verlängerte Zwischenlagerung.
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