Süntelstein, Megalithischer Menhir bei Vehrte, Belm, Deutschland
Der Süntelstein ist ein Menhir aus Granit, der sich in einem Waldgebiet der Wiehen-Berge befindet und deutlich über den Waldboden hinausragt. Das Gestein zeigt eine abgerundete Oberseite und eine flache südliche Seite, wodurch es eine markante Gestalt hat.
Der Stein stammt aus der Saale-Eiszeit, vor etwa 200.000 Jahren, als Gletscher einen Granitblock aus Skandinavien in die Region Osnabrück transportierten. Nachdem die Gletscher schmolzen, blieb er an dieser Stelle zurück und wurde später von Menschen als Orientierungspunkt genutzt.
Der Name Süntelstein bezieht sich auf die nahe gelegenen Süntelhügel und die umliegende Gegend. Das Gestein ist über Generationen hinweg ein wichtiger Treffpunkt für Menschen gewesen, die die Gegend durchqueren oder erkunden.
Der Stein befindet sich auf einer kleinen Lichtung im Wald Steenshöhe und ist über markierte Wanderwege in den Wiehen-Bergen erreichbar. Besucher sollten angemessene Wanderausrüstung tragen, da der Zugang durch Waldpfade führt.
Die Nordseite des Steins zeigt eine Teufelsgesicht-Malerei, die sich den natürlichen Konturen und Rissen des Granits anpasst. Diese künstlerische Ergänzung folgt der Steinform so geschickt, dass sie wie ein Teil des Gesteins selbst wirkt.
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