Herrenhaus Krebsburg, Herrenhaus in Ostercappeln, Deutschland
Herrenhaus Krebsburg ist ein rechteckiges zweistöckiges Gebäude mit zentralem Eingang, dreieckigem Giebel und Glockenturm, umgeben von einem wassergefüllten Graben. Die Anlage liegt in der Ebene Nordwestdeutschlands und wird von den charakteristischen Merkmalen der ländlichen Architektur des 18. Jahrhunderts geprägt.
Das Anwesen wurde 1347 erstmals als Lehen der Grafen von Bentheim erwahnt und geriet bis 1642 in Verfall. Die heutige Struktur entstand 1750 als Neubau uber den alten Grundlagen.
Das Herrenhaus zeigt typische niedersächsische Merkmale mit seiner Bruchsteinstruktur und dem zweiflügigen Treppenaufgang, die den regionalen Baustil seiner Zeit widerspiegeln. Diese Bauweise war in der Gegend weit verbreitet und prägt bis heute das Aussehen solcher Landgüter.
Der Zugang zum Inneren ist derzeit nicht moglich, da das Anwesen seit 2011 in Privatbesitz ist. Sie konnen das Gebäude und den Wassergraben von außen besichtigen und die ländliche Architektur aus der Ferne erforschen.
Unter der sumpfigen Erde nordlich des heutigen Herrenhauses sind noch Reste der ursprunglichen Schlossgrundungen und des alten Grabensystems sichtbar. Diese archäologischen Spuren zeigen, wie das Gebäude an seiner jetzigen Stelle erbaut wurde und welche Verteidigungsmaßnahmen frühere Bewohner verwendeten.
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