Tharandter Wald, Waldforschungsgebiet bei Tharandt, Deutschland.
Der Tharandt-Wald ist ein Waldgebiet das sich über mehrere Gemeinden in Sachsen erstreckt und zwischen den Städten Freiberg und Dresden liegt. Das Waldgebiet wird von vielen Wegen durchzogen, die zum Wandern, Radfahren und Reiten genutzt werden.
Um 1800 wurde der Wald ein Modell für wissenschaftliche Forstwirtschaft, nachdem Johann Heinrich Cotta systematische Wiederaufforstungsmethoden nach umfangreicher Holzentnahme einführte. Diese Veränderungen begründeten eine lange Tradition der Waldforschung in dieser Region.
Der Forstbotanische Garten im Wald zeigt etwa 3200 verschiedene Pflanzenarten und dient als Forschungsort für die Technische Universität Dresden. Besucher können dort sehen, wie die Universität Pflanzen aus aller Welt sammelt und erforscht.
Die Waldwege sind für verschiedene Aktivitäten offen, mit speziellen Routen für Wanderer, Radfahrer und Reiter. Es gibt auch eigene Wege für Kutsche und Schlitten, daher sollte man auf solche Fahrzeuge achten und den Weg räumen wenn nötig.
Im Bereich Tännichtgrund versteckten sich im frühen 18. Jahrhundert Räuber, darunter der berüchtigte Lips Tullian aus Sachsen. Heute erinnern Steine mit seinem Namen an diese wildere Vergangenheit des Waldes.
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