Talsperre Neunzehnhain II, Stausee in Deutschland
Das Neunzehnhain II-Stausee ist ein großes Gewässer in Pockau-Lengefeld in den Erzgebirgen, das durch einen gekrümmten Damm aus Stein begrenzt wird. Der Damm erstreckt sich etwa 280 Meter und ist etwa 33 Meter hoch, wobei sein breiter Rücken einen begehbaren Weg bietet, von dem aus Besucher die Wasserfläche überblicken können.
Der Stausee wurde zwischen 1911 und 1914 erbaut und nahm 1914 den Betrieb auf, um die wachsenden Wasserbedürfnisse der industriellen Stadt Chemnitz und der umliegenden Gebiete zu decken. Der Damm folgt der klassischen Intze-Konstruktion und wurde in den 1990er Jahren grundlegend modernisiert, um seine Sicherheit und Langlebigkeit zu verbessern.
Der Name des Stausees bezieht sich auf die Lage im Neunzehnhain-Tal, wobei die Zahl II die zweite Anlage in dieser Serie anzeigt. Der Ort ist heute ein ruhiger Ort, an dem Besucher die Landschaft genießen können, während strenge Regeln das Wasser vor Verschmutzung schützen.
Der Damm selbst ist zugänglich und bietet Wanderwege entlang und über die Struktur, von denen aus man die Landschaft überblicken kann. Schwimmen, Angeln, Bootfahren und motorisierte Fahrzeuge sind nicht erlaubt, um die Wasserqualität zu schützen, aber Wandern und Radfahren auf den Wegen in der Umgebung sind möglich.
Das Wasser in dem Stausee gehört zu den reinsten in Deutschland und benötigt daher nur minimale Verarbeitung bevor es für den menschlichen Gebrauch verwendet wird. Diese außergewöhnliche Qualität ist ein Ergebnis der strengen Schutzbestimmungen und der natürlichen Filtration durch die kleineren Bassins wie das Lautenbach-Becken.
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