Tapetenwerk, Kunstareal auf dem Gelände einer ehemaligen Tapetenfabrik in Leipzig
Das Tapetenwerk ist eine Ausstellungshalle und ehemaliges Fabrikgelände in Leipzig mit großzügigen Fabrikhallen und Werkstätten. Das Gelände von etwa 4400 Quadratmetern beherbergt heute Künstlerstudios, Handwerksbetriebe und kreative Geschäfte in sorgfältig renovierten Räumen mit erhaltener Industriearchitektur.
Das Gebäude entstand 1873 als Tapetenfabrik während Leipzigs industrieller Wachstumsphase. 2006 wurde es durch ein Umwandlungsprojekt wiederbelebt, bei dem Künstler und Studenten zwei Wochen lang die Fabrik in ein lebendiges Kunstzentrum umgestalteten und damit den Grundstein für die heutige kreative Nutzung legten.
Der Name Tapetenwerk verweist auf die ursprüngliche Nutzung als Tapetenfabrik, doch heute prägt das Gelände ein kreatives Miteinander von Künstlern, Handwerkern und Besuchern. Die Räume werden von lokalen Akteuren belebt, die regelmäßig Ausstellungen und Veranstaltungen wie das Tapetenwerksfest organisieren, das Menschen zusammenbringt, um neue Arbeiten zu entdecken.
Das Gelände ist leicht zugänglich und kann zu Fuß erkundet werden, wobei Besucher die offenen Bereiche durchqueren, um verschiedene Teile des Ortes zu erreichen. Regelmäßige Veranstaltungen, Ausstellungen und das Café bieten flexible Besuchsoptionen für unterschiedliche Interessen und Zeitpläne.
Das Gelände beherbergt ein Coworking-Gemeinschaftsraum namens Raumstation, wo Freiberufler und kleine Unternehmen gemeinsam arbeiten und sich vernetzen. Zusätzlich gibt es eine große Überdachung, die für Freiluftkino und Open-Air-Theater genutzt wird und dem Ort eine besondere Vielseitigkeit verleiht.
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