Philippuskirche, Religiöses Gebäude in Lindenau, Leipzig, Deutschland
Die Philippuskirche ist eine Kirche im Leipziger Stadtteil Lindenau, die im Stil des Neobarock und des Jugendstils erbaut wurde und deren Turm die umliegenden Dächer deutlich überragt. Das Gebäude wird heute als Hotel mit Zimmern sowie als Veranstaltungsort für Konzerte, Feiern und Tagungen genutzt.
Die Kirche wurde zwischen 1907 und 1910 nach Plänen des Architekten Alfred Mueller erbaut, der Kanzel und Altar so anordnete, dass alle Gemeindemitglieder einen gleich guten Blick auf den Gottesdienst hatten. Nach dem Ende der aktiven Gemeindearbeit wurde das Gebäude umgenutzt und zu dem Veranstaltungsort, der heute noch zu sehen ist.
Die Innenausstattung zeigt noch heute die ursprünglichen Jugendstil-Ornamente und beeindruckt Besucher mit ihrer handwerklichen Qualität. Das Gebäude dient der lokalen Gemeinschaft als Ort für Musik und Feiern.
Das Gebäude liegt in der Nähe des Karl-Heine-Kanals und ist gut zu Fuß erreichbar. Ein Blick auf die aktuellen Veranstaltungen lohnt sich, da Konzerte und andere öffentliche Events die Möglichkeit bieten, den Innenraum zu besichtigen.
Die vier Stahlglocken im Turm wurden 1909 gegossen, als dieser Werkstoff im Kirchenbau noch kaum Verbreitung gefunden hatte. Stahl wurde damals als Ersatz für Bronze erprobt, setzte sich jedoch nie dauerhaft durch, sodass solche Glocken heute selten geworden sind.
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