Tauberbrücke Rothenburg ob der Tauber, Steinbogenbrücke in Rothenburg ob der Tauber, Deutschland
Die Tauber-Brücke überspannt den Fluss mit zwei übereinander angeordneten Reihen von Steinbögen, gebaut aus grauem Kalkstein. Die Fahrbahn ist etwa 4 Meter breit und wird von schmalen Gehwegen begleitet, die für Fußgänger zugänglich sind.
Um 1330 als Teil einer Handelsstraße von Augsburg nach Würzburg errichtet, besaß die Brücke zwei übereinanderliegende Bogenreihen. 1790 stürzten die vier oberen Bögen ein; 1791 folgten Reparaturen. Am 16. April 1945 sprengten deutsche Truppen das Bauwerk; nach dem Wiederaufbau wurde es am 10. November 1956 eröffnet.
Im Volksmund heißt sie Doppelbrücke, wegen der zwei aufeinander stehenden Bogenreihen. Über sie verlaufen der Taubertalweg und die Gemeindeverbindungsstraße nach Leuzenbronn; die 45 cm dicken Brüstungen sind 126 m lang.
Über die Brücke verlaufen der Taubertalweg und die Gemeindeverbindungsstraße nach Leuzenbronn, mit 4,0 m Fahrbahn und 1,0 m Gehweg, sodass Fußgänger die Überquerung mit Fahrzeugen teilen. Die Fahrbahn steigt Richtung Südosten an; am nordwestlichen Ende überspannt zunächst ein einzelner Bogen von 12,5 m den Mühlenbach der Herrenmühle, bevor der doppelstöckige Abschnitt beginnt.
Das Brückenbauwerk zeigt eine seltene doppelte Bogenkonstruktion, bei der zwei Bogenreihen senkrecht übereinander angeordnet sind. Dieses Bauprinzip war damals eine technische Innovation, die es ermöglichte, größere Lasten zu verteilen.
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