Rothenburg ob der Tauber, Mittelalterliche Stadt in Bayern, Deutschland.
Rothenburg ob der Tauber ist eine mittelalterliche Stadt in Bayern, Deutschland, die auf einem Felsvorsprung über dem Taubertal thront. Die vollständig erhaltene Stadtmauer erstreckt sich über vier Kilometer und umschließt verwinkelte Gassen mit rot gedeckten Fachwerkhäusern, 46 Wehrtürmen und mehreren Stadttoren.
Die Siedlung entstand im 10. Jahrhundert und erhielt im 13. Jahrhundert Stadtrechte, während die Befestigungsanlagen in mehreren Phasen bis ins 16. Jahrhundert ausgebaut wurden. Im Dreißigjährigen Krieg 1631 rettete Bürgermeister Georg Nusch die Stadt vor der Zerstörung, indem er die Herausforderung annahm, 3,25 Liter Wein in einem Zug auszutrinken.
Der Name bedeutet "rote Festung über dem Fluss Tauber", was auf die Farbe der Dächer und die Lage auf einem Felsvorsprung hinweist. Einheimische nutzen die Altstadt täglich zum Einkaufen in kleinen Geschäften, während Besucher durch die Gassen und über die begehbare Stadtmauer spazieren.
Der begehbare Wehrgang auf der Stadtmauer bietet die Möglichkeit, die Stadt aus erhöhter Position zu umrunden und dabei verschiedene Blickwinkel auf das Taubertal und die Dächer zu gewinnen. An manchen Stellen führen schmale Treppen hinauf, an anderen muss man durch niedrige Durchgänge gehen, daher sind festes Schuhwerk und eine gewisse Trittsicherheit hilfreich.
Der Kreuzungspunkt Plönlein zeigt ein gelbes Fachwerkhaus, das zwischen zwei auf unterschiedlichen Höhen verlaufenden Straßen eingeklemmt steht, mit dem Siebersturm und dem Kobolzeller Tor als Rahmen. Dieses Motiv gehört zu den am häufigsten fotografierten Ansichten in Deutschland und erscheint auf unzähligen Postkarten und Reiseführern.
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