Burg Rothenburg ob der Tauber, Mittelalterliche Burgruine in Rothenburg ob der Tauber, Deutschland
Die Alte Burg sitzt auf einem Hügel oberhalb des Taubertals und besteht aus erhaltenen Mauerstücken, Toren und der Blasiuskapelle. Diese Wehranlage ist heute teilweise in neue Gebäude der Stadt integriert und prägt das historische Bild Rothenburgs.
Die Festung wurde 1142 von König Konrad III. gegründet, nachdem er Land von der Stiftung Neumünster erhielt. Im Jahr 1407 zerstörten die Bürger der Stadt die Burg selbst, um zu verhindern, dass Feinde sie als Angriffsposition nutzen könnten.
Die Blasiuskapelle steht heute noch in den Resten der Anlage und zeigt romanische und gotische Baumerkmale, die Besucher sehen können. Die Kapelle verbindet verschiedene Baustile und erinnert an die lange Nutzungszeit des Ortes.
Die Reste der Burg sind über die ganze Stadt verteilt und können teilweise von außen besichtigt werden. Die beste Perspektive erhält man vom Taubervallei-Hang aus, von wo aus man die Lage und Größe der ehemaligen Anlage besser verstehen kann.
Die Eigentümer der angrenzenden Grundstücke erwarben Steine aus der demolierten Burg für ihre Häuser. Deswegen finden sich Teile der ehemaligen Mauern heute als integrierte Elemente in den Privatgebäuden der Altstadt.
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