Judentanzhaus, Baudenkmal in Georgengasse 17, Rothenburg ob der Tauber, Deutschland
Das Haus Georgengasse 17 ist ein dreigeschossiges Gebäude mit Fachwerk und Renaissance-Elementen, das 1613 in seiner heutigen Form errichtet wurde. Die Fassade zeigt typische Merkmale der fränkischen Baukunst jener Zeit mit strukturierten Holzbalken und symmetrischen Fensterreihen.
Das Haus wurde 1353 in einer Urkunde von Kaiser Karl IV. erwähnt und diente ursprünglich als Treffpunkt der jüdischen Gemeinde. Nach der Vertreibung der Juden 1520 wurde es von der Familie Winterbach auf den alten Grundmauern neu errichtet.
Kaiser Karl IV dokumentierte das Tanzhaus in einer Urkunde von 1353 als zentralen Versammlungsort der jüdischen Bevölkerung.
Das Haus liegt in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber und ist zu Fuß über die engen mittelalterlichen Gassen leicht zu erreichen. Der Standort befindet sich in der Nähe anderer historischer Gebäude, die das jüdische Viertel der Stadt kennzeichnen.
Das Gebäude wurde auf den Resten eines früheren jüdischen Gasthofs errichtet, was seine tiefere historische Verbindung zur jüdischen Geschichte der Stadt zeigt. Diese Überlieferung von alt auf neu ist in der Stadtstruktur weniger bekannt, aber sie prägt die kulturelle Schichtenfolge des Ortes.
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