Rothenburgmuseum, Stadtmuseum in Rothenburg ob der Tauber, Deutschland.
Das Rothenburgmuseum befindet sich in einem ehemaligen Dominikanerkloster und zeigt Ausstellungen zu Waffen, Kunsthandwerk und der lokalen Geschichte auf mehreren Etagen. Die Räume des alten Klosters wurden so gestaltet, dass Sie durch historische Zimmer gehen und verschiedene Epochen Europas erkunden können.
Das Kloster wurde 1258 von Lupold von Nordenberg als Adelsstift für Dominikanerinnen gegründet; die letzte Bauphase vor dem Aussterben des Konvents 1554 war der Westbau von 1519. Die beiden Sammlungen, das Ortsmuseum im Fleischhaus und das Lapidarmuseum in der Blasiuskapelle, wurden 1936 hierher verlegt. Von 1945 bis 1977 wurde das Museum ehrenamtlich betreut, nach einem großen Einbruchdiebstahl 1974 eine wissenschaftliche Leitung berufen.
Die Sammlung zeigt Waffen und Objekte aus verschiedenen Epochen Europas, die Besuchern einen Einblick in die Handwerkstradition und Kriegsgeschichte der Region geben. Man sieht hier, wie Menschen in früheren Zeiten ihre Werkzeuge und Waffen hergestellt und verwendet haben.
Das Gebäude ist relativ leicht zu erreichen und liegt zentral in der Altstadt, wobei die Beschilderung vom Marktplatz aus klar ist. Planen Sie etwa zwei bis drei Stunden ein, um die Ausstellungen in Ruhe durchzugehen, besonders wenn Sie sich für mittelalterliche Handwerkstechniken interessieren.
Die Klosterküche, dendrochronologisch auf 1262 datiert, gilt als eine der ältesten ihrer Art in Deutschland. Das Kloster wurde 1258 von Lupold von Nordenberg als Adelsstift für Dominikanerinnen gegründet, und die Küche stammt aus dieser ersten Bauphase.
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