Totengrund, Gletscherzirkus in der Lüneburger Heide, Bispingen, Deutschland.
Der Totengrund ist eine glaziale Mulde in der Lüneburger Heide, die von Hängen umgeben ist. Diese Hänge sind mit Heidekraut, Wacholder und Kiefern bewachsen und bilden eine natürliche Senke.
Pastor Wilhelm Bode kaufte das Gelände 1906, um es vor Bebauung zu schützen. Dies führte zur Gründung des ersten Naturschutzgebiets in Deutschland im Jahr 1921.
Der Name Totengrund stammt von Bauern, die den nährstoffarmen Boden nicht nutzen konnten. Heute wird diese Bezeichnung als Erinnerung an die frühere Wahrnehmung des Ortes bewahrt.
Das Gebiet kann nur zu Fuß oder mit Pferdekutschen betreten werden, da Motorfahrzeuge nicht erlaubt sind. Ein Netz von Wanderwegen führt durch das Naturschutzgebiet und ermöglicht das Erkunden der verschiedenen Bereiche.
Jedes Jahr verwandelt sich die Mulde im August in ein violettes Meer, wenn Tausende von Heidepflanzen gleichzeitig blühen. Dieses saisonale Phänomen ist ein Anblick, den viele Besucher speziell zu dieser Zeit suchen.
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