Ulrepforte, Mittelalterliches Stadttor in Altstadt-Sud, Deutschland.
Die Ulrepforte ist ein mittelalterliches Torhaus mit zwei Wehrtürmen und einem zentralen Durchgang, das aus den Stadtbefestigungen Kölns aus dem 13. Jahrhundert stammt. Das Gebäude beherbergt heute mehrere Veranstaltungsräume, darunter einen Trauungsraum, Sitzungszimmer und einen offenen Innenhof.
Die Toranlage wurde um 1300 erbaut und diente als Zugangstor für Töpfer, die außerhalb der Stadtmauern arbeiteten, um Brandschutzrisiken zu vermeiden. Im 15. Jahrhundert wurde das Gebäude umgebaut, um eine Mühle aufzunehmen, die das nahegelegene Kartäuserkloster versorgte.
Das Gebäude ist heute Sitz des Kölschen Funke, einer Karnevalsgesellschaft, die seit Generationen Kölner Traditionen pflegt. Besucher können hier das lebendige Brauchtum der Kölner Fastnacht unmittelbar erleben.
Das Gebäude ist an mehreren Ebenen mit Treppen zugänglich, die einzelne Räume und den Innenhof verbinden. Besucher sollten mit historischen Böden und gelegentlichen Stufen rechnen, wenn sie die verschiedenen Bereiche erkunden.
Das Gebäude trägt den Namen "Ulrepforte", wobei "Ulrepe" sich auf die Töpfer bezieht, die in dieser Gegend tätig waren und dem Ort seinen Namen gaben. Diese Verbindung zum Handwerk der Keramik ist im Namen selbst bewahrt.
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