Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, Universitätsbibliothek in Bonn, Deutschland
Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn ist eine wissenschaftliche Bibliothek im Zentrum von Bonn, die Bücher, Zeitschriften und digitale Materialien aus einem breiten Spektrum akademischer Fachgebiete sammelt. Das Hauptgebäude beherbergt die zentrale Sammlung, während weitere Standorte über das gesamte Universitätsgelände und die Stadt verteilt sind.
Die Bibliothek wurde 1818 zusammen mit der Universität Bonn gegründet und war ursprünglich für den akademischen Betrieb bestimmt. Mit der Zeit übernahm sie auch eine regionale Funktion und wurde zur Landesbibliothek für Nordrhein-Westfalen.
Die Bibliothek trägt den Titel einer Landes- und Universitätsbibliothek, was bedeutet, dass sie sowohl der Universität als auch der gesamten Region Nordrhein-Westfalen dient. Wer sie besucht, trifft auf Studierende, Forschende und interessierte Bürger, die gemeinsam an langen Tischen oder in ruhigen Lesenischen arbeiten.
Das Hauptgebäude ist bis Mitternacht geöffnet und bietet Lese- und Arbeitsplätze für längere Aufenthalte. Wer gezielt forschen möchte, findet vor Ort Personal, das bei der Nutzung der Kataloge und der Orientierung im Bestand helfen kann.
Die Bibliothek betreibt ein aktives Projekt zur Identifizierung von Büchern, die in der NS-Zeit geraubt wurden, und versucht, diese an die rechtmäßigen Eigentümer oder deren Nachkommen zurückzugeben. Dieses sogenannte NS-Raubgut-Projekt macht die Bibliothek zu einem Ort, an dem die Geschichte des Buchraubs des 20. Jahrhunderts bis heute sichtbar und bearbeitbar ist.
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