Villa Gemmingen, Adelssitz in Stuttgart, Deutschland
Die Villa Gemmingen ist eine Residenz in Stuttgart, die spätbarocke Formen mit einer zentralen Rundhalle verbindet. Das Gebäude verfügt über ausgedehnte Steinterrassen, die den Blick auf die Stuttgarter Landschaft freigeben.
Die Villa entstand zwischen 1910 und 1911 nach Entwürfen der Architekten Albert Eitel und Eugen Steigleder. Sie wurde für Baron Fritz von Gemmingen-Hornberg und seine Frau Dora Siegle erbaut, die damit ihre Stellung in der württembergischen Gesellschaft demonstrierten.
Der Name verweist auf die Familie Gemmingen, die diesen Wohnsitz als Symbol ihres Status erbaute. Besucher können heute noch die künstlerischen Details von Josef Zeitler und Emil Epple in den Innenräumen sehen, die den Geschmack der damaligen Zeit widerspiegeln.
Das Gebäude ist heute Privatbesitz und kann nur bei besonderen Anlässen oder nach Vereinbarung besichtigt werden. Wer einen Besuch plant, sollte sich vorher mit dem aktuellen Eigentümer in Verbindung setzen.
Der ursprüngliche Fahrstuhl aus Holz der Villa ist nicht mehr vor Ort, sondern wird im Fahrstuhlmuseum in Mannheim-Seckenheim aufbewahrt und ausgestellt. Dieses Detail zeigt, wie Innovationen der Epoche in solchen Häusern Eingang fanden.
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