Villa Grisebach, Kunstauktionshaus in Charlottenburg, Deutschland
Die Villa Grisebach ist ein denkmalgeschütztes Stadthaus im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, das 1891 vom Architekten Hans Grisebach errichtet wurde und heute als Auktionshaus für moderne Kunst und Fotografie dient. Das Gebäude verfügt noch über seine originalen Räume sowie ein angeschlossenes Künstleratelier, das heute in den Auktionsbetrieb einbezogen wird.
Hans Grisebach ließ dieses Stadthaus 1891 als eines der frühen Berliner Beispiele einer kombinierten Wohn- und Atelierimmobilie errichten. Nach mehr als einem Jahrhundert im Originalzustand wurde das Gebäude in ein Auktionshaus umgewandelt, ohne seine historische Bausubstanz zu verlieren.
Der Name des Hauses geht auf seinen Erbauer Hans Grisebach zurück, der es als Wohn- und Arbeitsraum für sich selbst konzipierte. Wer das Gebäude betritt, kann noch heute die ursprüngliche Raumaufteilung mit dem angegliederten Atelierteil erkennen, die zeigt, wie Architekten und Künstler im späten 19. Jahrhundert lebten und arbeiteten.
Das Haus ist während der Auktionsveranstaltungen für Besucher geöffnet, die in der Regel über das Jahr verteilt stattfinden. Ein Blick auf den Auktionskalender im Voraus lohnt sich, da der Besucherandrang vor Verkaufstagen besonders groß sein kann.
Das Gebäude war ursprünglich kein öffentliches Haus, sondern der private Wohnsitz seines Erbauers, was erklärt, warum die Räume eher wie die eines gehobenen Wohnhauses wirken als wie klassische Ausstellungsräume. Diese ungewöhnliche Mischung aus privatem Charakter und öffentlichem Kulturbetrieb ist beim Rundgang durch die Räume noch heute spürbar.
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