Walburgiskapelle, Kirchengebäude in Fürth-Weschnitz
Die Walburgiskapelle ist eine kleine Kapelle, die auf einem Hügel namens Kapellenberg über dem Dorf Fürth-Weschnitz steht. Das schlichte Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss, einen winzigen Glockenturm auf dem Dach und einen Eingang mit einer Nische für eine Heiligenfigur, während dahinter ein größerer Saal aus den 1930er Jahren und ein Steinaltar im Freien für Gottesdienste zur Verfügung stehen.
Die früheste bekannte Kapelle an diesem Ort stammt aus dem Jahr 1671, wurde aber 1815 durch einen Neubau ersetzt. In den 1930er Jahren erhielt die Kapelle einen zusätzlichen Versammlungssaal, um mehr Besucher aufnehmen zu können.
Die Kapelle ist der Heiligen Walburga gewidmet, einer Heiligen aus dem achten Jahrhundert, die in der Region Franken verehrt wird. Besucher können sehen, wie der Ort bis heute ein Ziel für Pilger bleibt, besonders am 1. Mai, wenn sich Menschen hier zu Gebeten und Feiern versammeln.
Die Kapelle befindet sich an einem Hang und ist über einen steilen, aber gut begangenen Waldpfad erreichbar, der Teil des bekannten Wanderwegs Nibelungensteig ist. Der Zugang ist einfach, und die Umgebung bietet Ruhe und Schatten durch die Wälder, wobei der Aufstieg selbst eine ruhige, nachdenkliche Erfahrung darstellt.
Die Heilige Walburga soll Öl absondernd haben, das als Walburgisöl bekannt ist und dem Heilungskräfte zugeschrieben werden. Viele Besucher kommen speziell in der Hoffnung, ihre Hilfe zu erbitten, und der Glaube an diese Verbindung ist in der ländlichen Bevölkerung der Region immer noch lebendig.
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