Warnemünder Vogtei, Verwaltungsdenkmal in Warnemünde, Deutschland.
Die Warnemünder Vogtei ist ein Backsteingebäude aus dem frühen 14. Jahrhundert, das sich durch eine Kreuzform auszeichnet und an der Ecke von Kirchstraße und Am Strom steht. Das Bauwerk beeindruckt durch seine massiven Granitfundamente und die charakteristische Fassade mit kleinen Fenstern, die den Bedürfnissen einer Verwaltungsresidenz entsprachen.
Das Gebäude entstand zu Beginn des 14. Jahrhunderts, nachdem Rostock das Dorf Warnemünde 1323 erworben hatte und einen Vogt zur Verwaltung einsetzte. Die Struktur diente Jahrhunderte lang als Amtssitz und wurde mehrfach umgebaut, spiegelt aber in ihren Grundzügen die ursprüngliche Funktion wider.
Das Gebäude zeigt die typische Bauweise der Hansestadt mit seinen massiven Granitfundamenten, die das maritime Erbe Warnemündes widerspiegeln. Die Architektur prägt bis heute das Bild des Hafenviertels und erzählt von der Bedeutung der Seefahrt für die Region.
Das Gebäude befindet sich am Straßeneck Am Strom 59 in Rostock-Warnemünde und ist von außen gut zu sehen. Besucher können die Fassade und den Grundriss vom Straßenraum aus betrachten und das Gebäude in die Erkundung des Hafenviertels einbeziehen.
Bei Restaurierungsarbeiten in den 1990ern entdeckten Handwerker unter den heutigen Wandoberflächen alte Farbschichten, die über 300 Jahre alt waren. Diese Funde zeigen, wie das Innere des Gebäudes im Laufe der Jahrhunderte immer wieder neu gestaltet wurde.
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