Bahnhofsbrücke Warnemünde, Stahl und Eichen Fußgängerbrücke in Warnemünde, Deutschland.
Die Bahnhofsbrücke Warnemünde ist eine Fußgängerbrücke aus Stahl und Eichenholz, die den Alter Strom überquert und das Bahnhofsviertel mit dem Stadtzentrum verbindet. Das Bauwerk misst etwa 42 Meter in der Länge und knapp 7 Meter in der Breite und besitzt einen zentralen Drehpunkt, der früher Schiffe durchließ.
Das Bauwerk wurde 1903 errichtet und funktionierte lange Jahre als Drehbrücke, um Schiffe passieren zu lassen. Die Mechanik wurde in den 2000er Jahren erneuert, nachdem ein Schiff das ursprüngliche System beschädigte.
Die Brücke trägt ein historisches Gewicht in der lokalen Identität Warnemündes und zeigt, wie die Stadt ihre Beziehung zum Wasser gestaltet hat. Besucher sehen heute ein Werk, das sowohl Funktionalität als auch handwerkliche Qualität verbindet.
Die Brücke verbindet den Bahnhof mit dem Zentrum und wird täglich von vielen Fußgängern benutzt, vor allem in den wärmeren Monaten. Der Zugang ist einfach und offen, sodass Besucher jederzeit hinübergehen können, ohne besondere Vorkehrungen treffen zu müssen.
Das Bauwerk wiegt etwa 80 Tonnen und wurde ursprünglich von Hand bedient, um Schiffe durchzulassen. Diese manuelle Funktion macht es zu einem seltenen Beispiel einer Drehbrücke aus dem frühen 20. Jahrhundert, die heute noch erhalten ist.
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