Volkshaus, Kulturzentrum in Walle, Bremen, Deutschland
Das Volkshaus ist ein Gebäude mit Ziegelfassade in der Straße Hans-Böckler-Straße 9, das acht Skulpturen von Arbeitern an seiner Außenseite trägt. Die Struktur verbindet die Funktionen eines Kulturzentrums mit Räumen für Verwaltungsaufgaben und Gemeinschaftsaktivitäten.
Das Gebäude entstand 1928 als Gewerkschaftshaus und wurde 1933 vom Nazi-Regime beschlagnahmt. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es Beschädigungen, aus denen es später wieder aufgebaut wurde.
Das Gebäude beherbergt zwei Theatergruppen, Wilde Bühne und Opus Einhundert, die regelmäßig auftreten und Workshops für die Nachbarschaft anbieten. Die Räume dienen als Treffpunkt für Menschen, die sich mit lokaler Kultur und Gemeinschaftskunst auseinandersetzen möchten.
Das Gebäude ist für Besucher zugänglich, die an den regelmäßigen Theateraufführungen und Workshops teilnehmen möchten. Die beste Zeit zum Besuch hängt vom Veranstaltungskalender ab, daher lohnt sich eine vorherige Informationsbeschaffung.
Sechs neu gestaltete Skulpturen wurden 1979 von Künstler Manfred Lohrengel installiert, da die Originalwerke von Bernhard Hoetger 1933 eingeschmolzen worden waren. Diese Neuschöpfungen erinnern daran, wie Kunstwerke während dieser Zeit zerstört wurden und später wiederhergestellt.
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