Wendelsteinhöhle, Schauhöhle in Brannenburg, Deutschland.
Wendelsteinhöhle ist eine Kalksteinhöhle in etwa 1.700 Metern Höhe in den Bayerischen Alpen mit engen Gängen und einem natürlichen Eingang. Das Innere zeigt verschiedene Formationen, die vom Wasser geschaffen wurden, und führt Besucher über etwa 570 Meter durch unterschiedliche Kammern.
Ein Bauer aus Bayrischzell entdeckte die Höhle 1864 zufällig, und später untersuchten Höhlenforscher sie gründlicher in den 1880er Jahren. Sie wurde dann für Touristen geöffnet und Elektrische Beleuchtung installiert, was sie zu einem beliebten Ausflugsziel machte.
Der Name leitet sich vom benachbarten Wendelstein-Berg ab, und Besucher sehen heute eingefräste Wege durch enge Kalksteinpassagen. Die Höhle wird als Naturwerkstatt wahrgenommen, wo man die Kraft des Wassers über Jahrtausende hinweg in den Stein gespürt hat.
Man sollte warme Kleidung tragen, da die Temperatur innen das ganze Jahr über bei etwa 3 Grad Celsius bleibt. Der Weg führt durch enge Passages mit natürlichem und künstlichem Licht, daher sind festes Schuhwerk und Vorsicht beim Betreten angeraten.
Der Eingang wirkt wie eine Falle für kalte Luft und bewahrt Schnee bis in den Sommer hinein, obwohl die Außentemperaturen längst gestiegen sind. Dieser Ort ist auch Heimat für verschiedene Fledermausarten, die in den kühlen Gängen Zuflucht finden.
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