Wenzel-Hablik-Museum, Kunstmuseum in Itzehoe, Deutschland.
Das Wenzel-Hablik-Museum befindet sich in einem denkmalgeschützten Kaufmannshaus und zeigt Werke eines Künstlers, der sich mit Expressionismus und darüber hinaus auseinandersetzte. Die Sammlung umfasst Gemälde, Handzeichnungen und verschiedene dekorative Objekte, die sein breites künstlerisches Interesse dokumentieren.
Wenzel Hablik lebte und arbeitete von 1907 bis zu seinem Tod 1934 in Itzehoe. 1985 übergaben seine Töchter Susanne Klingeberg und Sybille Sharma-Hablik seinen künstlerischen Nachlass der von ihnen gegründeten Wenzel-Hablik-Stiftung. Zehn Jahre später, 1995, eröffnete das Museum im denkmalgeschützten Kaufmannshaus in der Reichenstraße 21.
Die Ausstellung zeigt, wie Habliks Werk die Kunstrichtungen seiner Zeit widerspiegelt und Besucher heute noch in seinen Bildern von Himmelsmotiven und fantastischen Strukturen sein persönliches künstlerisches Denken erkennen können. Der Raum selbst wird zum Teil seiner künstlerischen Geschichte, da die Werke in einem historischen Kaufmannshaus präsentiert werden, das die Umgebung prägt, in der diese Kunst entstand.
Das Museum nutzt das denkmalgeschützte Kaufmannshaus in der Reichenstraße 21 im Zentrum Itzehoes, das von der Innenstadt aus zu Fuß erreichbar ist. Die ständige Ausstellung liegt im Obergeschoss und ist über Treppen zugänglich, das Erdgeschoss dient den Wechselausstellungen. Seit dem 24. November 2024 ist das Museum für eine Sanierung geschlossen; 2026 zeigt es seine Ausstellung „Von schwimmenden Rätseln und Gelächtern“ vom 28. Juni bis 27. September im Kreismuseum Prinzeßhof.
Neben Gemälden und Zeichnungen bewahrt das Museum auch kuriose Objekte auf, darunter kristalline Strukturen, Muschelsammlungen und Metallskulpturen von Tieren. Diese Gegenstände zeigen, dass der Künstler sich nicht nur auf traditionelle Malerei konzentrierte, sondern auch mit Form und Material auf ungewöhnliche Weise experimentierte.
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