Burg Gerswalde, Mittelalterliche Wasserburg in Gerswalde, Deutschland
Die Burg Gerswalde ist die Ruine einer mittelalterlichen Wasserburg in der Uckermark, von der umfangreiche Teile erhalten sind, die in späteren Jahrhunderten teilweise wiederhergestellt wurden. Zu den Resten gehört die Neue Kemenate, einer der wenigen in Brandenburg erhaltenen Wohntürme mit Hocheingang. Anstelle der ehemaligen Vorburg wurde 1724 das Schloss Gerswalde errichtet, der sogenannte „Weiße Hof“.
Der Bau der Burg begann in der Mitte des 13. Jahrhunderts auf Befehl der Markgrafen von Brandenburg. Die Festung diente als Schutz gegen Ansprüche aus Pommern und Mecklenburg auf die askanischen Territorien.
Die Ruinen zeigen Bauelemente der mittelalterlichen Architektur Brandenburgs, die mit dem Wohnturm und seinen gewölbten Räumen im Erdgeschoss sichtbar sind. Sie erkennen dabei, wie Menschen des Mittelalters ihre Befestigungen gestaltet haben.
Die Ruine liegt in der Gemeinde Gerswalde im Landkreis Uckermark; die Quellen nennen keine Öffnungszeit, daher sollte man die Zugangsbedingungen vor Ort klären. Das Gelände ist uneben und das mittelalterliche Mauerwerk liegt frei, festes Schuhwerk ist also sinnvoll. Das Schloss Gerswalde, der sogenannte „Weiße Hof“, wurde 1724 anstelle der ehemaligen Vorburg errichtet und erhielt um 1900 seine heutige Gestalt.
Die Neue Kemenate gehört zu den wenigen in Brandenburg erhaltenen Wohntürmen mit Hocheingang. Zwischen 1271 und 1311 haben sich nachweislich mehrere Markgrafen von Brandenburg auf der Burg aufgehalten.
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