Mesolithischer Bestattungsplatz von Groß Fredenwalde, Mesolithischer Friedhof in Gerswalde, Deutschland
Der Mesolithische Bestattungsplatz von Groß Fredenwalde ist ein archäologischer Fundort im Nordosten Deutschlands mit mehreren Gräbern aus der Steinzeit. An diesem Ort wurden die sterblichen Überreste von etwa zwölf Personen gefunden, zusammen mit Werkzeugen, Knochen und anderen Gegenständen aus Feuerstein.
Der Bestattungsplatz entstand zwischen 6450 und 4900 v. Chr. und gehört zu den ältesten bekannten Gräberfeldern in Deutschland. Die Entdeckung erfolgte 1962 zufällig während von Bauarbeiten an diesem Ort.
Der Bestattungsplatz zeigt unterschiedliche Beiset zungspraktiken, die Aufschluss über die Traditionen der damaligen Bevölkerung geben. Die verschiedenen Körperpositionen deuten auf unterschiedliche Rituale oder Überzeugungen bei der Bestattung hin.
Der Ort liegt etwa 80 Kilometer nordöstlich von Berlin und ist heute ein Forschungsgebiet für Archäologen. Um die freigelegten Funde und ihre Bedeutung für das Verständnis der Steinzeit zu sehen, sollte man sich vorher über die aktuellen Zugangsbedingungen informieren.
Eine besonders seltene Bestattungspraxis zeigt sich in einer aufrechten Körperposition, bei der ein junger Mann stehend begraben wurde. Diese ungewöhnliche Praxis ist sonst nur in entfernten Regionen wie Karelien bekannt.
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