Zisterzienserinnenkloster Niederschönenfeld, Zisterzienserkloster in Niederschönenfeld, Deutschland.
Das Kloster Niederschönenfeld ist ein Zisterzienserkloster in Bayern, das sich durch schlichte Steinbauten mit gewölbten Decken und offenen Innenhöfen auszeichnet. Die Anlage zeigt die typische zisterziensische Bauweise mit funktionalen Räumen, die Kirche, Wohnbereiche und Wirtschaftsgebäude verbinden.
Graf Berchthold III. von Lechsgemünd-Graisbach stiftete das Kloster, das Bischof Siboto von Augsburg am 9. Januar 1241 bestätigte; Beguinen aus Burgheim nahmen die Zisterzienserregel an. Papst Innocenz IV. stellte es 1254 unter den Schutz des Heiligen Stuhls, Ende des 14. Jahrhunderts galt es als viertreichstes Kloster Bayerns. Bei der Säkularisation am 18. März 1803 aufgelöst, dient es seit 1849 als Strafanstalt.
1803 wurde das Kloster unter Maximilian von Montgelas säkularisiert; seit 1849 dienen die Gebäude als Strafanstalt, heute für junge Erwachsene bis 26 Jahre. Die ehemalige Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist Pfarrkirche des Dorfes, die Wallfahrtskirche Heilig-Kreuz gehört zur Justizvollzugsanstalt und ist nur an den beiden Kreuzfesten öffentlich zugänglich. Auf dem Friedhof steht eine Stiftergedenksäule.
Die ehemalige Klosterkirche Mariä Himmelfahrt dient dem Dorf heute als Pfarrkirche. Die Wallfahrtskirche Heilig-Kreuz gehört zum Komplex der Justizvollzugsanstalt und ist nur an den beiden Kreuzfesten öffentlich zugänglich. Die übrigen Klostergebäude beherbergen eine Justizvollzugsanstalt für junge Erwachsene bis 26 Jahre und sind nicht zu besichtigen.
Die Wallfahrtskirche Heilig-Kreuz gehört zum Komplex der Justizvollzugsanstalt und ist nur an den beiden Kreuzfesten öffentlich zugänglich. Der Legende nach überstand ein von Schwester Eva in der Klosterküche verstecktes Kreuz die Zerstörung von 1646, und ihre Öllampe brannte weiter; die Auffindung des Kreuzes zog Pilger an, und es wurden rund 2000 unerklärte Heilungen verzeichnet.
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