Kunsthaus Kannen, Kunstmuseum auf dem Alexianer Campus in Amelsbüren, Münster, Deutschland.
Das Kunsthaus Kannen ist ein Museum für Art brut und Outsider Art auf dem Gelände der Alexianer in Münster. Seit Oktober 2000 nutzt es einen 600 m² großen Neubau nach Plänen des Architekten Tobias Brösskamp mit einem 270 m² großen Ausstellungssaal, Ateliers mit 15 Arbeitsplätzen, einer Präsenzbibliothek und einem Art Shop.
Der Gutshof Kannen gehört seit 1887 den Alexianerbrüdern, die dort eine Fachklinik für Psychiatrie betrieben. Seit den 1980er Jahren gehörten Kunst-, Ergo- und Musiktherapie auf Anregung des leitenden Arztes Wulf Becker-Glauch zum festen Angebot, und Werke von Langzeitpatienten wurden gesammelt. 1990 diente eine Gründerzeit-Villa auf dem Gelände der Archivierung und Ausstellung dieser Arbeiten; im Oktober 2000 zog das Kunsthaus in einen 600 m² großen Neubau des Architekten Tobias Brösskamp.
Der Name Kannen stammt vom ehemaligen Gutshof Kannen, der seit 1887 den Alexianerbrüdern gehört. Seit 1994 zeigt das Haus thematische und Einzelausstellungen, seit 1996 eine Jahres- und Verkaufsausstellung. Alle zwei Jahre seit 2009 versammelt das 2x2 Forum internationale Outsider-Art-Ateliers mit Vorträgen.
Das Kunsthaus nutzt einen 600 m² großen Neubau von 2000 nach Plänen des Architekten Tobias Brösskamp, mit einem 270 m² großen Ausstellungssaal, 15 Atelierarbeitsplätzen, einer Präsenzbibliothek und einem Art Shop. Es liegt auf dem Alexianer-Gelände im Süden Münsters; für den gesamten Campus sollte man Zeit einplanen und die Öffnungszeiten vorab prüfen.
Die Sammlung umfasst mehr als 5000 Bilder und Objekte und ist damit nach der Heidelberger Sammlung Prinzhorn die zweitgrößte deutsche Sammlung von Outsider-Kunst im psychiatrischen Kontext. Robert Burda, einer ihrer Künstler, erhielt 2004 den EUWARD-Preis.
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